Raaaaw - Erwecke den Rohkosttiger in dir!

Sting macht es mit Nena…. ähhh - nein.. Sting macht es und Nena auch… Raw Food ist im Trend! Alles, was roh ist, kommt bei den ernährungsbewussten Trendsettern auf den Teller. Was es damit auf sich hat, verraten wir Euch hier.


Oberelcker Rowkost



Obst und Gemüse roh essen hört sich erst einmal nicht nach einem Trend an - denn was haben wir schon in Omas Garten immer gemacht? Kirschen gegessen, bis uns schlecht wurde, und die ersten unreifen Äpfel probiert, obwohl uns jeder davon abgeraten hat. Tatsächlich ist rohes Essen unter den Foodies wieder voll im Trend und hat den Charme aus Omas Garten ein bisschen verloren. Heute trinken wir Smoothies, löffeln kunstvolle Smoothies Bowles und garnieren alles mit ein paar geschredderten Tannennadeln für den Geschmack. Die einen machen es wegen der veganen Ernährung, die anderen wegen der Vitamine. Und damit das ganze sexy klingt und nicht nach Krankenhaus (Rohkost hat ja wirklich mal keinen Charme), nennen wir es Raw Food.


Vitamin - oh Vitamin

Wenn man Obst und Gemüse isst, denkt man vor allem ja an eins - Vitamine. Tatsächlich liegt der große Vorteil an Rohkost-Ernährung - oder sagen wir es in cool Raw Food - in dem Erhalt vieler vieler lebenswichtiger Inhaltsstoffe, die durch das Kochen nicht zerstört werden. Denn wer besonders viele Vitamine, Mineralien und Spurenelemente zu sich nehmen möchte, tut das am besten in roher Form. Von dieser Warte aus ist also Raw Food bei allem trendig sein also auch durchaus sinnvoll und hat positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit und unseren Energiehaushalt. Andererseits ist nicht alles Gold, was glänzt, denn Mangelerscheinungen sind durchaus möglich bei reiner Rohkosternährung. Insbesondere bei den wichtigen Nährstoffen Eiweiß, Vitamin B12, Calcium, Eisen und Jod kann es zu dazu kommen. Gerade deshalb ist es besonders wichtig sich variantenreich zu ernähren und eventuell sogar gelegentliche Kontrollen der Blutwerte durchführen zu lassen.

Sting macht es mit Nena…. ähhh - nein.. Sting macht es und Nena auch… Raw Food ist im Trend! Alles, was roh ist, kommt bei den ernährungsbewussten Trendsettern auf den Teller. Was es damit auf sich hat, verraten wir Euch hier.


Rowkost kann lecker sein


Die Do’s & Don’ts der Rohkost

Eine komplette Nahrungsumstellung auf Rohkost ist nicht ganz leicht und es ist einiges dabei zu beachten. Inhaltsstoffe und Wirkungen von bestimmten Nahrungsmitteln sollten daher genau gekannt werden, um Komplikationen zu vermeiden. Wer also auf Rohkost umstellt, sollte sich genau informieren, sonst fängt der Darm an zu streiken und man verliert seine tägliche Energie. Denn nicht jedes Nahrungsmittel eignet sich! So sind beispielsweise Kartoffeln, Bohnen, Auberginen, Rhabarber, Holunder und Maniok roh unverträglich und sollten vor dem Verzehr unbedingt verarbeitet und vor allem erhitzt werden. Auch ist Vorsicht geboten bei Blattgemüse, wie Spinat, Kopfsalat, Feldsalat und Rucola. Jene können nämlich je nach Jahreszeit und Anbaugebiet hohe Gehalte an Nitrat aufweisen. Wen das nicht abgeschreckt hat, kann sich an das halten, was auch sonst auf dem Speiseplan steht: Möhren, Radieschen, Gurke oder Kohlrabi. Auch Kräuter, wie Petersilie, Sauerampfer, Kerbel, Borretsch oder Dill können unverarbeitet den Weg in das Essen finden. Und ja - auch für die ganz mutigen - die miese fiese Brennnessel.


Also ab und zu Raw ist ja ganz nice, aber wir könnten dann doch nicht auf unser meat verzichten… ;)